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| Bei diesem Thema denkt man zuerst an die weitverbreitete Meinung, Architekturaufnahmen seien nur mit einer Großbildkamera mit verstellbarer Rückwand zu bewältigen. Kleinbildkameras taugen angeblich dazu nicht. Doch jeder Lichtbildervortrag einer Fernreise zeigt neben Landschaftsaufnahmen und Menschen überwiegend fotografierte Architektur. Von New Yorks Wolkenkratzern bis zur Golden Gate Brücke, von thailändisehen Tempelanlagen bis zur Akropolis. Gewisse Mängel in der perspektivischen Darstellung werden durchaus akzeptiert, viele überhaupt nicht bemerkt. Denn es sind nicht unbedingt nur die stürzenden Linien, die stören können, viele fotografische Fehler bei der Architekturfotografie könnten vermieden werden - auch ohne kostspielige Spezialobjektive. Wichtig ist, daß sich der Fotograf darüber im klaren ist, was er mit seinem Foto eines Gebäudes aussagen will. Soll es die Dimensionen zeigen, auf welche Merkmale kommt es besonders an, muß es unbedingt eine dokumentarische Aufnahme sein oder kann er sich größere gestalterische Freiheiten erlauben? Zeigen Details wesentliche Merkmale eindeutiger als Totalaufnahmen? |
Alt und neu, ein Beispiel das Architekturfotografie nicht langweilig sein muß |
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